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Schulungen

Angebote für Fachkräfte und Ehrenamtliche

Wir bieten Fortbildungen zu den Themen Flucht, Trauma, Selbstfürsorge und Diversität als offenes Angebot und auf Anfrage als Inhouse-Schulung an. Diese richten sich an Fachkräfte und Ehrenamtliche mit regionalem Bezug zum Refugium Freiburg.

Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, dann melden Sie sich bitte direkt bei der als verantwortlich angegebenen Person des Refugiums. Die Teilnahme ist kostenlos.

Bei Anfragen von Gruppen oder Institutionen mit mehr als fünf Teilnehmenden behalten wir uns vor, eine gesonderte Veranstaltung anzubieten. Die Fortbildung wird in diesem Fall nach vorheriger Absprache in Rechnung gestellt.

Folgende Veranstaltungen werden angeboten:

Modul 1: Grundlagen der Traumafolgestörungen

Viele der Menschen, die nach Deutschland flüchten, haben in ihrem Herkunftsland und/ oder auf der Flucht potentiell traumatisierende Erfahrungen gemacht. In diesem Modul möchten wir grundlegendes Wissen zu traumatisierenden Situationen und Traumafolgestörungen vermitteln und über das Konzept des Traumas ins Gespräch kommen.

Neben typischen Stressoren, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Prozess der Flucht auftreten können und die Symptome u.a. einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) hervorrufen können, möchten wir auf typische Reaktionen und automatisch auftretende Bewältigungsmuster einer Traumatisierung näher eingehen. Ein grundlegendes Verständnis der Vorgänge und Reaktionen kann die Einordnung von Verhaltensweisen und Problemen von traumatisierten Menschen mit Fluchterfahrung fördern und dadurch die notwendige Unterstützung ermöglichen. In einem kurzen Ausblick stellen wir Ideen für die Stärkung von Bewältigungsmöglichkeiten vor, welche in anderen Modulen vertieft bearbeitet werden.

Zielgruppe: Hauptamtliche in der Arbeit mit Menschen mit Fluchterfahrung
Termine: 19. Februar 2026 von 10-12 Uhr (Anmeldefrist: 12. Februar 2026)
Ort: in Präsenz im Refugium
Anmeldung: amelie.schwarzer@caritas-freiburg.de

Modul 2: Traumapädagogische Grundlagen und Selbstfürsorge in der Arbeit mit Menschen mit Fluchterfahrung

Die Module 2a. und b. bauen aufeinander auf, können jedoch auch getrennt voneinander besucht werden.

2a. Traumapädagogische Grundlagen
Ein wesentlicher Teil der Traumaarbeit findet im pädagogischen Kontext statt. Modul 2a vermittelt Wissen über traumapädagogische Grundlagen und eine traumasensible Haltung. Wir legen den Fokus auf dem Kennenlernen ressourcenorientierter und stabilisierender Methoden. Durch konkrete Übungen und Techniken sollen Helfende gestärkt werden und mehr Sicherheit und Vertrauen im Umgang mit belasteten Personen und herausfordernden Situationen erlangen.

Zielgruppe: Haupt- und Ehrenamtliche in der Arbeit mit Menschen mit Fluchterfahrung
Termine: 09. März 2026 von 14:00-17:00 Uhr (Anmeldefrist: 02. März 2026)
Ort: in Präsenz im Refugium
Anmeldung: melanie.stange@caritas-freiburg.de

2b. Selbstfürsorge in der Arbeit mit Geflüchteten. Ressourcen für belastende Situationen
Menschen, die in der Beratung oder Begleitung von Geflüchteten tätig sind, begegnen oft sehr belastenden Lebensgeschichten. Diese Arbeit ist wichtig – und gleichzeitig herausfordernd. Unsere Schulung unterstützt Haupt- und Ehrenamtliche dabei, gut für sich selbst zu sorgen. In unserer Schulung wollen wir Methoden und Übungen kennenlernen, die der eigenen Selbstfürsorge dienen und gleichzeitig auch in der Arbeit mit Menschen mit Fluchterfahrung angewendet werden können. Gleichzeitig fördern wir einen offenen, unterstützenden Austausch – denn niemand muss diese Arbeit allein tragen.

Zielgruppe: Haupt- und Ehrenamtliche in der Arbeit mit Menschen mit Fluchterfahrung
Termine: 26. November 2026 von 14-17 Uhr (Anmeldefrist: 19. November 2026)
Ort: in Präsenz im Refugium
Anmeldung: hannah.fischer@caritas-freiburg.de

Modul 3: Traumasensibles Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung

In dieser Schulung beschäftigen wir uns mit der praktischen Umsetzung einer traumasensiblen Haltung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Fluchthintergrund. Die Schulung baut auf Modul 1 (Grundlagen der Traumafolgestörungen) auf. Sie bietet eine Austauschmöglichkeit bzgl. Herausforderungen und Spezifika von traumasensiblem Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen mit Fluchthintergrund und es werden konkrete Handlungsideen vermittelt, um den Teilnehmenden zu helfen, eine unterstützende und empathische Arbeitsweise zu entwickeln und anzuwenden.

Zielgruppe: Haupt- und Ehrenamtliche in der Arbeit mit Menschen mit Fluchterfahrung
Termine: 4. März 2026 von 16-18 Uhr (Anmeldefrist: 25. Februar 2026)
Ort: in Präsenz im Refugium
Anmeldung: raja.frye@caritas-freiburg.de

Modul 4: Vielfalt in der Beratungspraxis: Schritte zu einer diskriminierungssensiblen Haltung in psychosozialen Arbeitsfeldern

Die Module 4a. und b. bauen aufeinander auf, können jedoch auch getrennt voneinander besucht werden.

4a. Diskriminierung erkennen und verstehen
In diesem Fachvortrag befassen wir uns mit verschiedenen Formen von Diskriminierung und ihren psychischen und körperlichen Auswirkungen auf unsere Zielgruppe. Dabei betrachten wir Diskriminierung als strukturelles Machtverhältnis, das Menschen aufgrund bestimmter Merkmale benachteiligt und erheblichen psychischen Stress verursachen kann.

Abschließend stellen wir Handlungsmöglichkeiten vor, um Diskriminierung aktiv entgegenzuwirken und eine unterstützende, solidarische Haltung gegenüber Betroffenen zu fördern.

Zielgruppe: Haupt- und Ehrenamtliche in der Arbeit mit Menschen mit Fluchterfahrung
Termin: 30. Juni 2026 von 16-18 Uhr (Anmeldefrist: 23. Juni 2026)
Ort: in Präsenz im Refugium
Anmeldung: jasmin.scholle@caritas-freiburg.de

4b. Entwicklung einer diskriminierungssensiblen Haltung. Workshop und Austausch
In der psychosozialen Beratung wollen wir den vielfältigen Lebensrealitäten der Ratsuchenden offen und respektvoll begegnen. Gleichzeitig bewegen wir uns als Fachkräfte innerhalb gesellschaftlicher Machtverhältnisse, die sowohl die Beratungssituation als auch uns selbst prägen. Wiederkehrende Diskriminierungserfahrungen können für Ratsuchende eine große Belastung darstellen – und auch wir selbst sind Teil dieser Dynamiken. Umso wichtiger ist es, die eigene Haltung und Erfahrung zu reflektieren:

  • Welche Emotionen und Unsicherheiten tauchen in mir auf, wenn mir Menschen von Diskriminierung berichten?
  • Welche eigenen Erfahrungen mit Benachteiligung oder Ausgrenzung bringe ich mit – und wie wirken sie in meine professionelle Rolle hinein?
  • Welche Vermeidungs- oder Bewältigungsstrategien nutze ich, wenn ich mich konfrontiert, berührt oder überfordert fühle? Welche Strategien erkenne ich bei den Menschen, die ich begleite?
  • Wie kann ich diskriminierende Strukturen wahrnehmen, benennen und im Rahmen meiner Möglichkeiten aufbrechen?

Dieser Workshop schafft einen Raum für Erfahrungsaustausch, Perspektiverweiterung und gemeinsamem Lernen zur Weiterentwicklung der eigenen Beratungspraxis.

Zielgruppe: Haupt- und Ehrenamtliche in der Arbeit mit Menschen mit Fluchterfahrung
Termin: 09. Oktober 2026 von 14-18 Uhr, im Rahmen der Interkulturellen Wochen (Anmeldefrist: 02. Oktober 2026)
Ort: in Präsenz im Refugium
Anmeldung: silke.marzluff@caritas-freiburg.de

Modul 5: Kulturelle Einflüsse auf die Psychotherapie mit Menschen mit Fluchterfahrung

Konzept der Veranstaltung ist ein kollegiales gemeinsames Nachdenken über Phänomene, die uns in der therapeutischen Arbeit mit geflüchteten Menschen begegnen können. Exemplarisch werden folgende Themen ausgewählt und ein kurzer Input auf Basis von Forschungsergebnissen und Fallbeispielen aus dem Refugium angeboten:

  • Patientenrolle
  • Übertragungs-Gegenübertragungskonstellationen
  • Somatische Beschwerden
  • Kulturell verankerte Erklärungsmuster psychischer Erkrankung

Im Hintergrund der Diskussion steht die Haltung, dass kein Mensch allein durch Herkunft/ Kultur/ Religion/ Sprache determiniert sein kann, sondern dass in jedem Fall das Individuelle höchste Beachtung fordert. Wir werden auch über die Neugier auf das Fremde und die Positionssuche zwischen der Betonung von Gleichheit und Unterschiedlichkeit in Dialog treten.

Zielgruppe: Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten; Beraterinnen und Berater
Termin: auf Anfrage
Ort: in Präsenz im Refugium
Anmeldung: amelie.schwarzer@caritas-freiburg.de

Bei wenigen Anmeldungen behalten wir uns vor, Termine zu verschieben.

Neues Kurzformat:

„Wissens-Snacks zur Mittagszeit“  

Thema Gesundheit
Im Internet und in sozialen Medien finden sich unzählige Gesundheitsinformationen. Wie lassen sich seriöse Anbieter erkennen? Für Menschen mit Deutsch als Muttersprache ist das kompliziert. Für zugewanderte Menschen noch schwieriger, denn die Orientierung im deutschen Gesundheitssystem ist herausfordernd. Wir möchten Menschen in der Beratungs- und Bildungsarbeit über hilfreiche Ressourcen informieren, damit sie diese an ihre Zielgruppen weitergeben und Zugänge zu Angeboten erleichtern.

A. Von IGeL bis DiGA – Überblick über hilfreiche Gesundheitsinformationen für die Beratungsarbeit

In dieser Veranstaltung erhalten Sie Tipps zum Erkennen seriöser Anbieter und Informationen über empfehlenswerte  (mehrsprachige) Gesundheitsinformationen für Ihre Beratungs- und Bildungsarbeit. Der Schwerpunkt liegt auf der Vorstellung hilfreicher Webseiten, Digitaler Gesundheits-Apps (DiGA) sowie Entscheidungshilfen für Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) für körperliche Erkrankungen. 

Zielgruppe: Hauptamtliche und Ehrenamtliche in der Arbeit mit Menschen mit Flucht- und Zuwanderungserfahrung
A1. Online-Termin: 05. Februar 2026 von 12-13 Uhr (Anmeldefrist: 30. Januar 2026)
oder
A2. Präsenz-Termin im Refugium:  14. Oktober 2026 von 11-12 Uhr (Anmeldefrist 8. Oktober 2026) kombinierbar mit Thema 2b
Anmeldung: silke.marzluff@caritas-freiburg.de

B. Seelische Gesundheit fördern: Mehrsprachige Online-Ressourcen im Überblick

Wie kann jenseits von persönlicher Beratung oder Gruppenangeboten die psychische Gesundheit von geflüchteten bzw. zugewanderten Menschen gestärkt werden?
In den letzten Jahren wurden viele mehrsprachige Online-Angebote zur Selbsthilfe entwickelt. In dieser Veranstaltung stellen wir mehrsprachige Handbücher und Webseiten zur Psychoedukation, Entspannung und Stabilisierung sowie ein Kurzzeit-Online-Beratungsangebot vor.

Zielgruppe: Hauptamtliche und Ehrenamtliche in der Arbeit mit Menschen mit Flucht- und Zuwanderungserfahrung
B1. Online-Termin:  4. März 2026 von 12-13 Uhr (Anmeldefrist: 27. Februar 2026)
oder
B2. Präsenz-Termin im Refugium:  14. Oktober 2026 von 12.15-13.15 Uhr (Anmeldefrist 8. Oktober 2026) kombinierbar mit Thema 1b
Anmeldung: silke.marzluff@caritas-freiburg.de

Bei wenigen Anmeldungen behalten wir uns vor, Termine zu verschieben.

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79104 Freiburg
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Unser Team besteht aus sozialpädagogischen, psychologischen und therapeutischen Fachkräften. Wir arbeiten eng mit den Trägern des bestehenden psychosozialen Versorgungsnetzes und Fachgremien zusammen.
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